Aktionen mit der Maus und den Tasten

 

   

Die Benutzeroberfläche von WZGD wird überwiegend durch Mausaktionen gesteuert. Gewünschte Aktionen suchen Sie in der Regel anhand der Symbolbilder aus dem linken Faltmenü und klicken diese mit der linken Maustaste an, damit ist die Funktion aktiviert: das Symbol wird orange hinterlegt oder es erscheint ein Dialog, der Sie zu weiteren Eingaben auffordert. Eine Zeichenfunktion bleibt so lange aktiv, bis Sie diese mit einem rechten Mausklick innerhalb des Sichtfensters deaktivieren, das Symbolbild erhält dann wieder seine ursprüngliche Farbgebung.

Vorgehensweise am Beispiel der Funktion 'Linie zeichnen ':

Klicken Sie mit der linken Maustauste auf das Liniensymbol unter dem Reiter 'Erstellen&Bearbeiten ' im Faltmenü links. Das Bildsymbol wird orange hinterlegt, die Zeichenfunktion ist aktiv. Klicken Sie nun mit der linken Maustaste auf die Position im Diagramm, von wo Sie die Linie zeichnen möchten. Wenn Sie die linke Maustaste losgelassen haben, hängt sich die Linie an den Mauszeiger. Klicken Sie nun mit der linken Maustaste auf den Zielpunkt und die Linie ist gezeichnet. Alternativ können Sie auch beim ersten Punkt die Maustaste gedrückt lassen und die Maus mit weiterhin gedrückter Maustaste zum Zielpunkt führen und dann die Maustaste loslassen, die Linie wird dann gezeichnet.

Die Funktion 'Linie zeichnen ' bleibt weiterhin aktiv, was Sie u.a. an dem immer noch orange hinterlegten Bildsymbol oder aber auch an dem eingeblendeten Fadenkreuz erkennen können. Sie können jetzt eine Linie nach der anderen weiterzeichnen, beachten Sie dabei auch die Einrastfunktionen. Wollen Sie die Funktion 'Linie zeichnen ' beenden, drücken Sie kurz die rechte Maustaste. Das Bildsymbol erhält wieder seine ursprüngliche Farbgebung - ist also inaktiv. Den Ablauf können Sie sich in diesem Video mal zusammenfassend anschauen.

Auch die rechte Maustaste verbirgt mächtige Funktionen zum Bearbeiten Ihres Weg-Zeit-Diagramms. Das Sichtfenster im WZGD zeigt immer nur einen Ausschnitt des Koordinatensystems. Im Verlauf Ihrer Berechnungen wandern Teile Ihrer Darstellungen möglicherweise aus dem Sichtfenster. Das können Sie natürlich über die Maßstabsfunktionen korrigieren, aber auch durch Verschieben des sichtbaren Ausschnittes mit der rechten Maustaste. Halten Sie dafür die rechte Maustaste im Sichtfenster gedrückt und korrigieren Sie den sichtbaren Bereich durch gleichzeitiges verschieben der Maus. Nach der Positionierung lassen Sie die rechte Maustaste los. Denn tatsächlich sichtbaren Bereich entsprechend Ihrer Wahl der Papiergröße und Position können Sie übringens jederzeit mit der Druckvorschau überprüfen.

Durch einfachen Druck auf die rechte Maustaste blenden Sie ein Kontextmenü ein, was weitere vielfältige Bearbeitungsfunktionen anbietet. Diese werden nachfolgend erläutert.

Standardmäßig liegt der Bezugspunkt für alle Berechnungen und Koodinatenangaben im Koodinatenursprung. Den Bezugspunkt können Sie jedoch jederzeit abweichend positionieren, indem Sie aus dem Kontextmenü der rechten Maustaste die Funktion 'Bezugspunkt setzen ' wählen. Falls Sie nur für einzelne Aktionen einen Referenzpunkt etwa zum Ansetzen weiterer Elemente benötigen, können Sie dies auch alternativ für die Funktion 'Markierung setzen ' realisieren.

 

 

Über das Koordinatensystem ist ein transparentes Papier aufgelegt, mit dem Sie prüfen können, welche Elemente und Bestandteile Ihres Weg-Zeit-Diagramms später auf dem Drucker ausgegeben wird. Die Papiergröße wählen Sie innerhalb der physischen Möglichkeiten Ihres Druckers entsprechend Ihren Ausgabewünschen, wobei Sie zusätzlich vorgeben, ob das Diagram im Hoch- oder Querformat ausgedruckt wird. Den exakten Ausgabeinhalt bestimmen Sie durch Verlegen bzw. Verschieben des Blattes über dem Koordinatensystem, wofür Sie aus dem Kontextmenü die Funktion 'Papier positionieren ' wählen oder die entsprechende Funktion aus dem linken Faltmenü unter 'Einstellungen'. Zusätzlich können Sie die vollständige Ausgabe nochmals unter 'Druckvorschau' kontrollieren. Der Ablauf der Papierpositionierung ist in diesem Video kurz dargestellt.

 

 

Sollten Sie sich bei einer Aktion oder Änderung vertan haben, besteht kein Grund zur Panik. Stellen Sie aus dem Kontextmeü der rechten Maustaste mit der Funktion 'Rückgängig ' den alten Zustand wieder her oder rekonstruieren Sie vorheriger Änderungen mit der Funktion 'Wiederherstellen '.

   

Wenn Sie den Mauszeiger im Kontextmenü auf 'Zoom ' bewegen, wird ein weiteres Submenü eingeblendet. In diesem Submenü sind verschiedene Zoomabläufe zusammengefasst. Bei der Wahl von 'Reinzoomen ' oder 'Rauszoomen ' wird der aktuelle Bildausschnitt um den Faktor 2 vergrößert bzw. verkleinert. Mit 'Zoom auf Papier ' wird der Ausschnitt optimal auf die aktuell gewählte Papiergröße eingepasst. Wollen Sie die momentan in Ihrer Zeichnung abgelegten Elemente in maximaler Größe im Sichtfenster darstellen, wählen Sie 'Zoom auf alles '. Alle Zoomfunktionen werden mit einer Undo/Redo-Verfolgung aufgezeichnet, so dass Sie mit dem Menüpunkt 'Rückgängig ' bzw. 'Wiederherstellen ' wieder in die letzte Ansicht zurück können oder eine bereits abgewählte Ansicht wiederherstellen.

Mit den Voreinstellungen werden alle Zoomvorgänge relativ zum Koordinatenursprung durchgeführt. Damit ist gewährleistet, dass der aktuelle Sicht abgesehen von der Größenveränderung nicht aus dem Sichtfenster wandert. Alternativ können Sie diese Einstellung ändern, indem Sie das Häkchen bei 'Zoomen relativ zum Ursprung ' abwählen. Die Zoomschritte erfolgen dann relativ zur Bildmitte.

   

Hier können Sie verschiedene Fangraster einstellen. Beim Anlegen neuer Objekte können Sie diese in beliebiger Position im Diagramm ablegen. Manchmal müssen neue Zeichnungselemente präzise relativ zu bereits vorhandenen positioniert werden. Ist das Häkchen bei 'Einrasten/An Objekten ' aktiv, werden Ihnen beim Überfahren anderer Objekte mit der Maus 'Fangpunkte' angeboten und mit einem blauen Dreieck angezeigt. Wenn Sie bei eingeblendetem blauen Dreieck die linke Maustaste drücken, wird Ihr neues Zeichnungelement exakt an diesen Punkt angehangen. Manchmal befinden sich im Nahbereich des anvisierten Punktes mehrere Objekte. Dann erscheint statt des blauen Dreiecks ein Kreis. Drücken Sie dann die linke Maustaste und überstreichen Sie die in Frage kommenden Elemente mit dem Mauszeiger, welche dann hervorgehoben werden. Klicken Sie dann auf das gewünschte Objekt und Ihr neues Zeichnungselement wird an dieses angehangen. Diesen Vorgang können Sie sich in diesem Video noch mal anschauen.

Soweit Sie neues Elemente an den Schnittpunkten des eingeblendeten Gitters ausrichten möchten, aktivieren Sie das Häkchen 'Am Gitter '. Die Schrittweiten des Gitters stellen Sie unter 'Einstellungen' im 'Papier-Setup ' ein. Selektieren Sie 'Orthogonal ', wenn Sie z.B. senkrechte oder waagerecht verlaufende Linien oder Maßpfeile einfügen möchten.

Die aktuellen Einstellungen des Fangrasters können Sie mit der Anzeige am unteren rechten Rand des Browserfensters jederzeit kontrollieren, ohne das Kontextmenü aufrufen zu müssen. Die Umstellung können Sie selbstverständlich auch direkt durch Anklicken des entsprechenden Symbolbildes (auch während eines Zeichenvorganges) vornehmen, wobei das jeweilige Icon orange eingefärbt wird, wenn es aktiv ist.

   

Letztlich erscheint im Kontextmenü der rechten Maustaste die Auswahl 'Anzeigen ', welche wiederum ein Submenü einblendet. Hier können Sie verschiedene Anzeigeoptionen an- oder abwählen, etwa ob die Koordinatenachsen, das Referenzgitter oder das aufgelegte transparente Papier sichtbar sind. Wenn Sie aktuell ein neues Objekt einfügen, erscheint zur Orientierung neben der Koordinatenanzeige ein orangefarbenes Kreuz, welches bis an die Ränder des Sichtfensters reicht. Wenn Sie 'Großes Kreuz ' abwählen, erscheint ein kleines Zielkreuz etwa in Mauszeigergröße.

Rund um das Sichtfenster sind Scroll-/Schiebebalken angeordnet, mit denen Sie per Mausklick die Zeichenfläche schrittweise verschieben können. Wenn Sie insbesondere auf einem kleineren Monitor, die Fläche, welche die Scrollbalken bedecken, lieber als Sichtfläche für Ihr Weg-Zeit-Diagramm verwenden möchten, wählen Sie das Häkchen bei 'Scrollbalken ' ab und diese verschwinden. Sie können das Sichtfenster genauso einfach mit gedrückter rechter Maustaste beliebig verschieben.

Mit dem letzten Menüpunkt aktivieren Sie die Druckvorschau. Dann werden alle Zeichnungsbestandteile die über das gewählte Papierformat hinaus gehen, abgeschnitten, und das Koodinatensystem, so wie es voreingestellt wurde (Beschriftung innen oder aussen) abgebildet. Also genau so, wie es später auf dem Drucker ausgegeben wird. Diese Einstellung erreichen Sie auch per Mausklick im Faltmenü links unter dem Reiter 'Drucken'.